Guide fürs E-Recruiting: 7 Tipps für die digitale Personalgewinnung

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INHALTSVERZEICHNIS

Zusammenfassung:

  • Mit E-Recruiting digitalisierst du alle Schritte deines Recruiting-Prozesses – von der Stellenausschreibung bis zum Onboarding neuer Mitarbeiter:innen.
  • Unternehmen, die E-Recruiting konsequent und strategisch umsetzen, steigern ihre Effizienz, erhalten passendere Bewerbungen, verbessern die Candidate Experience und sichern sich so einen Vorteil im Wettbewerb um die besten Talente.
  • Der Schlüssel zum Erfolg dieser Methode liegt im Zusammenspiel aus smarten Tools, digitalen Kanälen, automatisierten Workflows und datenbasierten Entscheidungen.

Kannst du dir eine erfolgreiche Talent Acquisition-Abteilung vorstellen, die noch ausschließlich Printanzeigen schaltet? Oder sich durch Berge aus Papierbewerbungen wühlt? 

Klingt eher eingestaubt als nach Best Practice, oder? 

Wer heute erfolgreich Talente gewinnen will, setzt auf

  • digitale Prozesse,
  • smarte Tools
  • und datenbasierte Entscheidungen.

Daher erfährst du in diesem Artikel alles rund um E-Recruiting und wie du deine Prozesse optimal digitalisierst.

Was ist E-Recruiting?

Der Begriff E-Recruiting ist die Kurzform für „elektronisches Recruiting“.

E-Recruiting (auch oft ein Synonym für Online Recruiting) beschreibt die vollständige Digitalisierung des Recruiting-Prozesses: von der Stellenausschreibung über die automatisierte Vorauswahl, bis hin zur Bewerberkommunikation und dem Onboarding.

Im Unterschied zum klassischen Recruiting, das von manuellen Abläufen und zeitintensiver Abstimmung geprägt war, bringt E-Recruiting Effizienz, Skalierbarkeit und Transparenz in den Recruiting-Alltag.

So sparst du Zeit, nutzt dein Budget effizienter und erreichst die richtigen Talente mit überzeugenden Botschaften. 

Recruiting bedeutet, die Candidate Journey digital zu denken. Das hat nicht nur Vorteile für die Kandidat:innen, weil der gesamte Bewerbungsprozess schneller und unkomplizierter abläuft. 

Es hilft auch deinem Recruiting-Team.

Dank digitaler Personalbeschaffung bleibt nämlich mehr Zeit für den direkten Austausch mit passenden Bewerber:innen.

Für Recruiting-Teams bedeutet E-Recruiting: weniger manuelle Aufgaben sowie mehr Freiraum für strategische Aufgaben und den direkten Austausch mit den besten Kandidat:innen.

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Wie funktioniert der E-Recruiting-Prozess?

Der E-Recruiting-Prozess ist das Herzstück einer fortschrittlichen Recruiting-Strategie – und heute vollständig digital abbildbar.

Dank smarter Tools, automatisierter Workflows und einer durchdachten Candidate Journey kannst du Talente schneller finden, strukturiert begleiten und am Ende die besten Matches einstellen.

Hier ein Überblick, wie ein typischer Prozess aussehen kann – von der ersten Bedarfsanalyse bis zum Online-Onboarding:

1. Bedarf klären und Profil schärfen

Alles beginnt mit einem klaren Bild von der zu besetzenden Position.

Gemeinsam mit Fachabteilung und Management legst du fest, welche Aufgaben, Skills und Soft Skills gefragt sind – und wie das ideale Anforderungsprofil aussieht.

Diese Vorarbeit ist der strategische Grundstein für eine passgenaue Ansprache.

2. Stellenanzeige erstellen und veröffentlichen

Wenn du eine Stellenanzeige erstellst, achte darauf, dass sie:

  • präzise und zielgruppengerecht formuliert,
  • übersichtlich aufgebaut
  • ansprechend gestaltet und
  • mit einem klaren Call-to-Action versehen ist.

Ein Multiposting Tool wie GOhiring unterstützt dich dabei, die richtigen Recruiting-Kanäle auszuwählen, Anzeigen im passenden Format auszuliefern und mit wenigen Klicks auf mehreren Plattformen zu veröffentlichen.

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Multiposting via GOhiring

3. Bewerbungen zentral verwalten

Alle Bewerbungen laufen digital ein – ob per Formular, E-Mail oder LinkedIn-Profil – und werden direkt im Bewerbermanagementsystem (Englisch: Applicant Tracking System, kurz: ATS) gebündelt.

So behältst du jederzeit den Überblick über alle Kandidat:innen und deren Status im Prozess.

Außerdem sorgt das für volle Transparenz über den Status jeder Bewerbung und ermöglicht strukturierte Auswahlprozesse ohne Medienbrüche.

4. Kommunikation automatisieren

Verspätete oder ganz ausbleibende Rückmeldungen schrecken geeignete Bewerber:innen ab. 

Mit automatisierten Eingangsbestätigungen und regelmäßigen Statusupdates sorgst du für transparente Kommunikation ohne zusätzlichen manuellen Aufwand.

Das verbessert nicht nur die Candidate Experience, sondern verschafft dir auch einen Vorteil, weil du gegebenenfalls schneller bist als andere Unternehmen – und so die besten Talente für dich gewinnst.

5. Talente proaktiv ansprechen

Gerade bei der Besetzung von Schlüsselrollen reicht passives Abwarten nicht aus. Setze als Ergänzung zu deinen Stellenanzeigen auf Active Sourcing.

Was ist…Active Sourcing?
Active Sourcing bedeutet, dass du als Unternehmen aktiv auf potenzielle Kandidat:innen zugehst – statt nur auf eingehende Bewerbungen zu warten. Das passiert meist über Business-Netzwerke wie LinkedIn oder Xing. Der Vorteil: Du erreichst auch passive Talente, die aktuell nicht aktiv suchen, aber offen für einen neuen Job sind. Besonders in hart umkämpften Bereichen ist Active Sourcing ein effektiver Weg, gezielt passende Fachkräfte zu gewinnen. Tools wie LinkedIn Invited Candidates bieten einen einfachen – und automatisierten – Einstieg ins Thema.

6. Auswahl und Interviews digitalisieren

Natürlich laufen im E-Recruiting auch das Pre-Screening, Terminabstimmungen für Vorstellungsgespräche und die Interviews selbst digital ab. 

Dein ATS übernimmt Standardprozesse, z. B. das Scoring von Bewerbungen anhand definierter Kriterien oder das Versenden von Interview-Einladungen. 

Mit Video-Tools wie Zoom, Teams oder Google Meet kannst du Kandidat:innen ortsunabhängig und flexibel kennenlernen.

7. Verträge online abwickeln

Keine Papierberge, kein Postversand: Vertragsunterlagen kannst du ebenfalls elektronisch versenden, prüfen und digital unterschreiben – schnell, sicher und rechtlich bindend.

Das spart Zeit und gestaltet deinen Recruiting-Prozess nachhaltig digital.

8. Onboarding online gestalten

Auch das Onboarding neuer Mitarbeiter:innen kann online stattfinden! Mach dir Gedanken, wie du einen digitalen Start sinnvoll aufbaust.

Außerdem: Ein Onboarding beginnt oft schon vor dem ersten Arbeitstag – mit virtuellen Welcome-Sessions, E-Learnings oder einem Online-Rundgang. 

So fühlen sich neue Kolleg:innen vom Start weg gut abgeholt und optimal eingebunden.

Verschiedene Phasen im Recruiting-Prozess
Verschiedene Phasen im Recruiting-Prozess

Welche Tools brauche ich im E-Recruiting?

Die richtigen Tools sind der Motor deines digitalen Recruiting-Prozesses. 

Sie sorgen dafür, dass Abläufe nicht nur schneller, sondern auch präziser und transparenter werden. 

Mit der passenden Software kannst du jede Phase des E-Recruitings optimieren – von der Stellenausschreibung bis zum Onboarding.

1. Bewerbermanagementsystem (ATS)

Das ATS  ist die Basis deines Recruiting-Prozesses. 

Es bündelt alle Bewerbungen zentral, zeigt dir jederzeit den Status im Prozess und erleichtert die Zusammenarbeit im Team.

Funktionen wie automatisierte Eingangsbestätigungen, Scoring-Modelle oder Interviewplanung sparen Zeit und steigern die Candidate Experience.

Beispiele für ATS:

  • Personio
  • rexx systems
  • HR WORKS
  • Concludis
  • PERBILITY/HELIX

2. Multiposting Tools

Mit einem Multiposting-Tool wie GOhiring kannst du Stellenanzeigen mit wenigen Klicks auf mehreren Plattformen gleichzeitig veröffentlichen.

Vor GOhiring fehlte uns die Transparenz im Recruiting. Wir konnten unsere Kampagnen weder tracken noch optimieren – das Recruiting lief eher nach dem Gießkannenprinzip.

Ingrid Kothe |
Head of Talent Acquisition @ thermondo

Du behältst so den Überblick über aktuelle und vergangene Job Ads. Zusätzlich siehst du, welche Stellenanzeigen auf welchem Kanal wie viele (gute) Bewerbungen generieren.

Mit diesen Insights erhöhst du deine Reichweite, reduzierst Streuverluste und kannst die besten Kanäle für deine Vakanzen auswählen

Ein Beispiel für ein Multiposting Tool wäre: GOhiring

3. Active Sourcing Tools

Auch für die proaktive Ansprache von Talenten gibt es spezialisierte Tools oder Suchfunktionen in Business-Netzwerken wie LinkedIn oder XING.

Abgesehen von der „regulären” Direktnachricht bieten beide Plattformen konkrete Tools fürs Sourcing an.

  • LinkedIn Recruiter-Lizenzen: Erweitere deine Suchmöglichkeiten, filtere gezielt nach Skills, Erfahrungen oder Karrierestufen und nimm direkt Kontakt zu Top-Talenten auf.
  • LikedIn Invited Candidates (LIC): Nutze KI, die automatisch bis zu 25 passende Kandidat:innen pro Tag auf deine offene Stelle aufmerksam macht – ohne manuellen Aufwand.
  • XING TalentManager: Finde gezielt Fachkräfte im DACH-Raum, pflege Talentpools und bleibe langfristig im Kontakt mit interessanten Profilen.

Bei GOhiring ist LIC beispielsweise Teil des LinkedIn Pay-for-Performance-Angebots. Das heißt, du buchst das Produkt einfach – ohne zusätzlichen Lizenzen oder Setups!

Verschiedene Active Sourcing Tools
Verschiedene Active Sourcing Tools

4. Career Page Builder

Mit einem Career Page Builder kannst du ohne Programmierkenntnisse eine überzeugende Karriereseite erstellen. 

Außerdem ermöglichen solche Tools das Erstellen einer mobil optimierten Landingpage. Das ist praktisch, weil sich einer US-Umfrage zufolge rund 90 % der Talente vom Handy aus bewerben.

Ein bekannter Career Page Builder-Anbieter wäre zum Beispiel: TalentsConnect.

5. Kollaborations- und Videotools

Digitale Kommunikationslösungen und Kollaborationsplattformen sorgen dafür, dass dein Team ortsunabhängig und transparent zusammenarbeitet.

Außerdem sorgen Videotools für einen flexiblen Austausch – egal, ob im Team oder mit Bewerber:innen.

Gerade in verteilten Teams ist das ein Erfolgsfaktor. Tools in diesem Bereich sind zum Beispiel:

  • Slack
  • Asana
  • Trello
  • Zoom
  • Microsoft Teams

6. Analytics und Reporting

Tools zur Datenauswertung – idealerweise direkt ins ATS integriert – liefern dir Insights über deinen Personalbeschaffungsprozess,, Stellenanzeigen und Team-Strukturen.

Das hilft dir wiederum dabei, dein Recruiting kontinuierlich optimieren und Budgets effizienter einsetzen. Warum? Weil solche Insights dir Daten liefern, die du auswerten kannst.

Beispiele:

  • Die Phase bis zum Bewerbungsgespräch dauert länger als gedacht? → Prüfe, woran das liegt und optimiere es.
  • Channel X liefert nicht die gewünschte Anzahl an Bewerbungen? → Analysiere, welche Stellschrauben du anpassen kannst.
Verschiedene Tools im E-Recruiting
Verschiedene Tools, die im E-Recruiting nützlich sind

Die wichtigsten Instrumente im E-Recruiting

Dein Erfolg beim E-Recruiting steht und fällt nicht nur mit den passenden Tools – sondern auch mit den richtigen Instrumenten.

Diese fünf E-Recruiting-Instrumente sollten daher bei der Personalsuche nicht fehlen:

1. Karriereseite 

Die Karriereseite ist ein wichtiger Touchpoint für Kandidat:innen. Hier sammeln sich alle wesentlichen Informationen über ausgeschriebene Stellen und deine Firmenkultur.

Sie sollte daher klar strukturiert sein und alle essenziellen Infos griffbereit halten. Deine Karriereseite beantwortet Fragen wie:

  • Was macht euch als Arbeitgeber aus? 
  • Wie läuft der Bewerbungsprozess ab?

Eine übersichtliche Karriereseite sorgt dafür, dass Talente sich angesprochen fühlen und niedrigschwellig bewerben können.

Mach es Talenten so einfach wie möglich, sich bei dir zu bewerben! Wie wäre es daher mit:

  • Bewerbungen ohne Bewerbungsunterlagen? Bitte Kandidat:innen einfach darum, ihr LinkedIn oder Xing-Profil anzugeben.
  • Bewerbungen via Chat? Die Möglichkeit, sich per WhatsApp und Co. zu bewerben kann eine Stelle zusätzlich attraktiv machen.

2. Dein Toolstack

Ein clever zusammengestellter Toolstack ist der Booster für dein E-Recruiting. Am wichtigsten sind hier: 

  • ATS: Organisiere Bewerbungen, steuere Prozesse, verteile Aufgaben im Team und dokumentiere die gesamte Kommunikation. 
  • Multiposting-Tool: Veröffentliche und verwalte Stellenanzeigen in wenigen Klicks auf allen relevanten Plattformen
  • Career Page Builder: Passe die Inhalte deiner Karriereseite eigenständig an– flexibel und unabhängig von einer IT.

Weitere Details zu den wichtigsten Tools findest du im Kapitel weiter oben.

3. Mobile Recruiting

Die meisten Talente surfen heute vorwiegend auf dem Smartphone – dein Recruiting muss deshalb auch mobil überzeugen.

Lange Ladezeiten, schwer bedienbare Formulare oder Desktop-only-Anwendungen kosten dich Bewerbungen.

Wer Mobile Recruiting eine Chance gibt, sichert sich die Aufmerksamkeit der Kandidat:innen und sorgt dafür, dass sie im Prozess bleiben, egal wo und wann sie sich informieren oder bewerben wollen. 

4. Social Media Recruiting

Social Media ist ein zentraler Channel, um Kandidat:innen gezielt und authentisch anzusprechen. Mit organischen Inhalten und Anzeigen auf LinkedIn, Instagram oder TikTok erreichst du relevante Talente. 

Wichtig ist, jede Plattform mit passendem Content zu bespielen, um maximalen Effekt zu erzielen und die Reichweite deiner Arbeitgebermarke nachhaltig zu steigern.

Zielgruppen von verschiedenen Social-Media-Kanälen
Zielgruppen von verschiedenen Social-Media-Kanälen

5. Active Sourcing

Ein guter Mix aus Jobportalen und Sourcing ist generell sinnvoll. 

Insbesondere bei schwer zu besetzenden Rollen erlebst du einen zusätzlichen Push, wenn du passive Kandidat:innen proaktiv ansprichst. 

Active Sourcing findet aktuell meistens über Business-Netzwerke wie LinkedIn oder Xing statt. Deren hauseigene Tools wie der Xing TalentManager oder LinkedIn Recruiter sowie LinkedIn Invited Candidates helfen zusätzlich.

Besonders effektiv wird Active Sourcing, wenn es eng mit deinem ATS verbunden ist. So kannst du Schritt für Schritt einen wertvollen Talentpool aufbauen.

Die wichtigsten Instrumente im E-Recruiting
Die wichtigsten Instrumente im E-Recruiting

Welche Kanäle eignen sich für erfolgreiches E-Recruiting?

Im E-Recruiting kommt es nicht nur darauf an, was du kommunizierst – sondern auch wo. 

Dein Kanal-Mix entscheidet darüber, wie sichtbar du bist und ob deine Botschaft auch wirklich die relevanten Personen erreicht. 

Wichtig ist: Deine Zielgruppe bestimmt den Kanal – nicht umgekehrt. Diese sechs Kanäle gehören in jeden modernen Recruiting-Mix:

1. Online-Jobbörsen (Generalisten)

Große Portale wie Indeed, StepStone oder Jobware sind die Allrounder im E-Recruiting. Sie bieten eine enorme Reichweite und sind ideal, wenn es um Positionen mit einem breiten Bewerberfeld oder hohem Personalbedarf geht.  

2. Nischen-Jobportale

Suchst du Fachkräfte mit besonderen Qualifikationen, eignen sich branchenspezifische Portale.

Ob IT, Gesundheit, Ingenieurwesen oder Recht – Nischenjobbörsen bringen deine Anzeige dorthin, wo relevante Bewerber:innen suchen. 

So reduzierst du Streuverluste und erhöhst die Qualität der eingehenden Bewerbungen.

3. Business-Netzwerke

In Business-Netzwerken wie LinkedIn und XING findest du sowohl wechselwillige als auch passive Kandidat:innen. 

Hier kannst du mit Stellenanzeigen oder über Active Sourcing für anspruchsvolle oder spezialisierte Positionen Talente gewinnen.

4. Eigene Karriereseite

Die Karriereseite deines Unternehmens ist dein Aushängeschild für deine Personalgewinnung – und deine Employer Brand.

Hier bündelst du alle offenen Positionen, gibst Einblicke ins Team und kannst den gesamten Prozess unabhängig von Drittanbietern selbst steuern. 

Eine mobil optimierte, übersichtliche und authentische Karriereseite fördert Bewerbungen und reduziert Abbrüche. 

Was ist…Employer Branding?
Employer Branding bezeichnet den strategischen Aufbau und die Pflege einer ansprechenden Arbeitgebermarke. Ziel ist es, das Unternehmen so zu positionieren, dass es für bestehende Mitarbeitende und potenzielle Bewerber:innen als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen wird – intern wie extern.

5. Social Media

Instagram, TikTok, Facebook und Co. sind fürs E-Recruiting unverzichtbar, besonders wenn du jüngere Zielgruppen oder nicht aktiv suchende Talente erreichen möchtest. 

Knapp 95 % der Millennials und Gen Z sind als Digital Natives regelmäßig auf sozialen Medien unterwegs – also wirb auch dort unbedingt für deine offenen Stellen!

Egal, ob Paid Ads oder organischer Content: Authentische Einblicke ins Unternehmen generieren Aufmerksamkeit und ziehen die richtigen Personen an.

6. Virtuelle Jobmessen und Events

Digitale Karrieremessen und Events bringen dich direkt mit den passenden Talenten zusammen – ortsunabhängig, aber dennoch mit persönlichem Kontakt. 

Sie eignen sich daher besonders zum ersten Austausch, für Q&As oder Workshops.

Indeed bietet beispielsweise Indeed Hiring Events an. Das sind von Indeed organisierte Recruiting-Events, die es dir ermöglichen, direkt mit potenziellen Kandidat:innen in Kontakt zu treten.

Dabei finden Vorstellungsgespräche ganz bequem per Video über „Indeed Interview“ statt – eine browserbasierte Lösung, die ohne Software-Download funktioniert. Bewerber:innen melden sich in wenigen Klicks an und erhalten automatisch einen passenden Interview-Termin.

Die wichtigsten Kanäle im E-Recruiting
Die wichtigsten Kanäle im E-Recruiting

6 Vorteile von E-Recruiting

E-Recruiting verändert grundlegend, wie Unternehmen Talente finden, ansprechen und einstellen. 

Dabei geht es nicht einfach nur darum, analoge Prozesse ins Digitale zu verlagern. 

Vielmehr eröffnet dir E-Recruiting die Möglichkeit, deinen gesamten Recruiting-Prozess strategisch weiterzuentwickeln – datenbasiert, effizient und nachhaltig wirksam.

Die folgenden sechs Vorteile zeigen, wie du durch E-Recruiting schneller, präziser und erfolgreicher rekrutierst – und warum sich der Umstieg für jedes Unternehmen lohnt.

Vorteil #1: Schneller zum besseren Match

Online-Workflows ersetzen zeitintensive Routineaufgaben wie das Stellenanzeigenschalten oder die Terminabstimmung mit Kandidat:innen.

Das bringt gleich zwei große Vorteile: Du gewinnst wertvolle Zeit und du bringst mehr Struktur in deine Abläufe.

Ergebnis: Du kannst dich stärker auf die persönliche Interaktion konzentrieren – zum Beispiel auf tiefergehende Interviews oder den Aufbau von Talentpools.

Und Schnelligkeit zahlt sich aus: Laut einer StepStone-Studie erwarten 61 % der Bewerber:innen spätestens eine Woche nach Bewerbungseingang eine erste verbindliche Rückmeldung.

E-Recruiting macht es möglich, diese Erwartung zuverlässig zu erfüllen – und Talente nicht an schnellere Wettbewerber zu verlieren.

Vorteil #2: Mehr Reichweite, weniger Streuverluste

Post & Pray war gestern.

Mit datenbasiertem Multichannel Recruiting wählst du deine Kanäle strategisch aus und platzierst deine Stellenanzeigen genau dort, wo sich deine Zielgruppe aufhält – ob auf großen Jobbörsen, Nischenportalen oder in Business-Netzwerken.

Das steigert nicht nur deine Reichweite, sondern generiert automatisch mehr Bewerbungen von spannenden Kandidat:innen.

Das Ergebnis: weniger Streuverluste, höhere Bewerberqualität und eine durchdachte Investition deines Recruiting-Budgets.

Extra-Tipp
Schalte auch kostenlose Stellenanzeigen auf Gratis-Jobbörsen wie der Agentur für Arbeit, Whatjobs oder JobTed. Das sorgt für den Extra-Boost an Reichweite für deine offenen Stellen!

Vorteil #3: Starke Candidate Experience

Vom ersten Klick bis zur finalen Zusage: Ein transparenter, gut strukturierter Bewerbungsprozess sorgt dafür, dass Kandidat:innen sich ernst genommen und wertgeschätzt fühlen.

E-Recruiting unterstützt dich dabei, schnell zu reagieren, verlässlich zu kommunizieren und Touchpoints so zu gestalten, dass keine Hürden entstehen – weder auf dem Desktop noch auf dem Smartphone.

Gerade Talente der Generation Y und Z legen Studien zufolge besonderen Wert auf Transparenz und Geschwindigkeit im Bewerbungsprozess.

Ein positives Erlebnis an dieser Stelle wirkt sich nicht nur auf die aktuelle Besetzung aus, sondern auch auf deine Arbeitgebermarke (Englisch: Employer Brand) – zufriedene Bewerber:innen empfehlen dich eher weiter.

Vorteile Candidate Experience
Vorteile Candidate Experience

Vorteil #4: Bessere Zusammenarbeit im Team

Ob im Büro oder remote – digitale Recruiting-Tools sorgen dafür, dass alle Beteiligten jederzeit auf dem gleichen Stand sind.

Ein Bewerbermanagementsystem (ATS), Multiposting Tools, gemeinsame Dashboards und digitale Kollaborationstools gestalten Aufgabenverteilung, Zuständigkeiten und Prozessfortschritte übersichtlich.

E-Recruiting

  • reduziert Abstimmungsaufwand,
  • beschleunigt Entscheidungen
  • und stärkt die Team-Effizienz.

Selbst wenn mehrere Fachabteilungen oder Standorte eingebunden sind.

E-Recruiting schafft damit eine klare Basis für reibungslose Zusammenarbeit und zügige Besetzungen.

Als Remote-First-Unternehmen lebt unser Arbeitsalltag und unsere Kultur von digitalen Prozessen. Die Vorteile liegen für uns auf der Hand: Transparenz, Übersicht und eine fundierte Datenbasis.

Uta Sommer | Co-Founder @ GOhiring

Vorteil #5: Datenbasierte Entscheidungen

Bauchgefühl ist gut – verlässliche Daten sind besser.

Mit Recruiting-KPIs wie Time-to-Hire, Conversion Rate oder Cost-per-Hire siehst du schwarz auf weiß, welche Kanäle und Maßnahmen den größten Erfolg bringen.

Moderne E-Recruiting-Tools liefern dir diese Insights automatisch und ermöglichen A/B-Tests, um Stellenausschreibungen oder Kanäle gezielt zu optimieren.

Was sind…A/B-Tests?
A/B-Testing ist eine Methode zur Optimierung von Anzeigen, Webseiten oder Kampagnen, bei der zwei Varianten (A und B) miteinander verglichen werden. Dabei wird eine Gruppe von Nutzer:innen zufällig auf Version A und eine andere auf Version B geleitet. Anschließend wird gemessen, welche Variante bessere Ergebnisse liefert – etwa mehr Klicks, Bewerbungen oder Conversions. So können datenbasierte Entscheidungen über Inhalte und Designs getroffen und die Performance kontinuierlich verbessert werden.

So setzt du dein Budget dort ein, wo es den größten Effekt hat – und erhöhst den ROI deiner Recruiting-Maßnahmen kontinuierlich.

A/B-Tests im Recruiting
Recruiting mit A/B-Tests

Vorteil #6: Leicht skalierbar

Hast du einmal einen funktionierenden digitalen Recruiting-Prozess etabliert, kannst du ihn unkompliziert auf neue Stellen, Abteilungen oder sogar Länder ausrollen.

Das macht E-Recruiting besonders attraktiv für wachstumsstarke Unternehmen oder Organisationen mit regelmäßig hohem Personalbedarf.

Egal, ob du zehn oder hundert Stellen besetzen musst – deine Prozesse bleiben gleich effizient, deine Daten vergleichbar und deine Candidate Experience konsistent.

Vorteile von E-Recruiting
Vorteile von E-Recruiting

6 Hürden, an denen E-Recruiting scheitern kann

E-Recruiting macht die Personalgewinnung effizienter, transparenter und skalierbar

Doch der Weg dorthin bringt Veränderungen mit sich: neue Technologien, digitale Prozesse und andere Arbeitsweisen, die sich gegebenenfalls erst einspielen müssen.

Hier sind sechs typische Herausforderungen, die vielen Teams beim Umstieg zum Online Recruiting begegnen – und wie du sie aus dem Weg räumst.

Hürde #1: Technologie und Datenschutz

Die Einführung digitaler Tools sorgt nicht selten für Zurückhaltung im Team. Neue Technologien wirken komplex, die Umsetzung scheint zeitintensiv – besonders, wenn das technische Know-how fehlt. 

Doch genau hier liegt deine Chance: Mit benutzerfreundlicher HR-Software, klaren Prozessen und einem (datenschutz)sicheren Umgang mit Bewerberdaten legst du das Fundament für nachhaltigen Erfolg.

Die Lösung:

Wähle ein intuitives ATS und weitere userfreundliche Tools, die sich einfach integrieren lassen. 

Plane von Anfang an Schulungen ein und beziehe dein Team aktiv mit ein – so entstehen Akzeptanz und echtes Verständnis.

Datenschutz? Kein Problem: Mit DSGVO-konformen Lösungen, klaren Rollenverteilungen und transparenten Hinweisen bist du auf der sicheren Seite – und signalisierst auch deinen Bewerber:innen, dass sie bei dir gut aufgehoben sind.

Hürde #2: Fehlende Datenbasis

Du brauchst keine Glaskugel, um gute Entscheidungen zu treffen – nur die richtigen Daten.

Eine digitale Recruiting-Infrastruktur liefert dir im Idealfall genau die Kennzahlen, die du brauchst.

Die Lösung:

Nutze Tracking-Funktionen in deinem ATS oder Multiposting-Tool, um KPIs wie Time-to-Hire oder Bewerberquote automatisch zu erfassen. 

Ein regelmäßiger Blick auf diese Daten gibt dir wertvolle Impulse: 

  • Welche Kanäle lohnen sich? 
  • Wo springen Kandidat:innen ab? 

Mit datenbasierten Erkenntnissen holst du das Beste aus deinem Recruiting heraus – und gewinnst Klarheit.

Hürde #3: Geringe Sichtbarkeit trotz Online-Präsenz

Deine Stelle ist online – aber die Bewerbungen bleiben aus? Dann liegt das oft nicht an der Anzeige selbst, sondern daran, wen du wo ansprichst. 

Die gute Nachricht: Schon kleine Anpassungen machen oft einen großen Unterschied.

Die Lösung:

Analysiere, wo sich deine Zielgruppe aufhält – etwa auf LinkedIn, Indeed oder Nischen-Plattformen. Passe Sprache und Inhalte an ihre Bedürfnisse an und nutze Multiposting, um deine Reichweite gezielt zu erhöhen.

Tools wie GOhiring helfen dir dabei, deine Anzeigen nicht nur breit auf allen relevanten Kanälen, sondern vor allem im richtigen Format zu streuen. 

So wirst du sichtbar – bei genau den Kandidat:innen, die du suchst.

Hürde #4: Unpassende Bewerbungen

Du erhältst viele Bewerbungen, aber selten sind die passenden Talente dabei? Auch die Quality-of-Hire ist zentral, damit Talente nicht nur bei dir starten, sondern auch langfristig im Unternehmen bleiben. 

Das lässt sich leicht ändern – mit einer klaren Candidate Persona, einer präzisen Stellenbeschreibung und wirkungsvollem Pre-Screening.

Die Lösung:

Definiere zunächst, wie deine idealen Bewerber:innen aussehen sollen. Frage dich:

  • Welche Aufgaben und Anforderungen kommen mit der Stelle?
  • Welche Hard und Soft Skills brauchen Bewerber:innen?
  • Welche Motivation und Charaktereigenschaften sollen Talente mitbringen?

Formuliere deine Anforderungen konkret und verständlich und ergänze deine Anzeige um ein kurzes Formular mit Pre-Screening-Fragen.

Das Erstellen einer konkreten Candidate Persona kann zusätzlich helfen, deine Wunschbewerber:innen zu definieren.

Was ist… eine Candidate Persona?
Eine Candidate Persona ist ein fiktives Idealprofil deiner Wunschkandidat:innen – inklusive Fähigkeiten, Zielen, Werten und bevorzugten Kanälen. Sie hilft dir, Recruiting-Maßnahmen gezielt auf die richtigen Talente auszurichten.

Auch KI-Tools können hier Abhilfe schaffen und mit intelligenten Matching-Funktionen deine offenen Vakanzen mit Profilen von Kandidat:innen abgleichen.

Use Cases von KI im Recruiting
Use Cases von KI im Recruiting

So ziehst du gezielt die Bewerber:innen an, die wirklich zu dir passen – und sparst dir und deinem Team viel Zeit im Auswahlprozess.

Hürde #5: Abbrüche im Bewerbungsprozess

Bewerber:innen wünschen sich unkomplizierte Prozesse und kurze Wartezeiten. Gerade mobile Endgeräte wie das Smartphone oder Tablet sind im Alltag angekommen: Das Bewerben darüber ist beim Online-Recruiting nicht mehr wegzudenken.

Die Lösung:

Gestalte deine Prozesse schlank, klar und handylfreundlich. Von der Karriereseite bis zur Bewerbung: Alles sollte auch auf dem Smartphone reibungslos funktionieren.

Automatisierte Rückmeldungen, klare Timings und ein persönlicher Touch sorgen zusätzlich für eine starke Candidate Experience – und deutlich weniger Absprünge.

Hürde #6: Fehlende Strategie

E-Recruiting wirkt am besten, wenn es kein Sammelsurium einzelner Maßnahmen ist, sondern Teil einer klaren Gesamtstrategie. 

Und die muss nicht kompliziert sein – im Gegenteil: Oft reicht ein strukturierter erster Schritt.

Die Lösung:

Definiere Ziele, Rollen und Zuständigkeiten im Team. Lege fest, welche Kanäle du wie bespielen willst – und evaluiere regelmäßig, was gut funktioniert.

Ein durchdachter Prozess erleichtert die Arbeit, erhöht die Qualität deiner Recruiting-Aktivitäten – und schafft eine starke Basis für langfristigen Erfolg.

Hürden im E-Recruiting
Hürden im E-Recruiting

7 Tipps für erfolgreiches E-Recruiting

E-Recruiting ist weit mehr als das digitale Pendant zur klassischen Personalgewinnung. Es ist das Fundament für deine skalierbare und zukunftsfähige Recruiting-Strategie

Diese sieben Tipps helfen dir, das volle Potenzial auszuschöpfen. 

Tipp #1: Entwickle eine klare E-Recruiting-Strategie

Ohne Strategie kein Fortschritt. 

Definiere von Anfang an deine Ziele, Zielgruppen sowie die relevanten Kanäle

Dokumentiere klar, wie du einzelne Recruiting-Schritte umsetzt und wie E-Recruiting in deine ganzheitliche Talent-Acquisition-Strategie eingebettet ist.

Tipp #2: Denke deine Karriereseite als Conversion-Hub

Deine Karriereseite ist mehr als ein Pflicht-Link im Footer. 

Sie muss mobil optimiert, übersichtlich und auf einen reibungslosen Bewerbungsprozess ausgelegt sein. Nur so füllt sie deine Recruiting Pipeline mit spannenden Talenten!

Klare CTAs, kurze Ladezeiten und authentische Einblicke in Kultur und Team machen den Unterschied.

Tipp #3: Finde den richtigen Kanal-Mix 

Jede Zielgruppe bevorzugt andere Kanäle. 

Kombiniere Jobbörsen, Business-Netzwerke und Social Media und prüfe die Performance regelmäßig mit Datenanalysen, um Budgets und Maßnahmen zu optimieren.

Tipp#4: Vereinfache den Bewerbungsprozesse radikal 

Jeder Klick zu viel kostet dich Bewerbungen. Vermeide aufgezwungene Logins, endlose Formulare oder komplizierte Prozesse. 

Bewerbung via Smartphone, Transparenz und eine schnelle Rückmeldung gehören heute zum erwarteten Standard.

Tipp#5: Setze Recruiting Software ein

Nutze leistungsstarke Tools wie ein ATS, ein Multiposting-Tool und einen Career Page-Builder.

Sie helfen, Prozesse zu strukturieren, Workflows zu automatisieren und die Performance jederzeit messbar zu halten.

Tipp#6: Vertraue auf Daten anstatt Bauchgefühl

Wenn du Recruiting Software einsetzt, erhältst du in der Regel auch Daten – und genau die sind der Schlüssel zu nachhaltigem Erfolg in der Personalbeschaffung.

Daten und Kennzahlen machen deinen Erfolg messbar

Time-to-Hire, Cost-per-Hire, Channel-Performance: Wer KPIs im Blick behält und regelmäßig auswertet, kann datenbasierte Entscheidungen treffen und erkennt früh, was funktioniert – oder wo Optimierungspotenziale liegen.

Tipp#7: Rücke die Candidate Journey in den Fokus

Schnelle und transparente Kommunikation, klare nächste Schritte und eine durchdachte Candidate Journey schaffen Vertrauen und sorgen für einen bleibenden Eindruck bei Talenten.

Hole regelmäßig das Feedback deiner Kandidat:innen ein, um den Prozess kontinuierlich zu optimieren.

Tipps fürs E-Recruiting
Tipps fürs E-Recruiting

FAQ: E-Recruiting kompakt erklärt

Hier noch einmal die wichtigsten Fragen rund um E-Recruiting schnell beantwortet:

Was ist E-Recruiting?

E-Recruiting bezeichnet die vollständig digitale Abwicklung aller Recruiting-Prozesse – von der Stellenausschreibung über den Bewerbungseingang bis hin zum Onboarding. Dabei nutzt du digitale Kanäle, smarte Tools und Datenanalysen, um Talente schneller und effizienter zu gewinnen.

Welche Vorteile bietet E-Recruiting?

Durch E-Recruiting erreichst du mehr passende Kandidat:innen, beschleunigst deine Prozesse, nutzt deine Ressourcen effizient und triffst auf Basis von Daten fundierte Entscheidungen. 

Gleichzeitig entlastest du dein Team durch automatisierte Abläufe von zeitaufwendigen Routineaufgaben – bei einer spürbar besseren Candidate Experience

Was zählt alles zu E-Recruiting?

Zum E-Recruiting zählen alle digitalen Prozesse und Tools, die deinen Recruiting-Alltag effizienter machen – von Multiposting und Bewerbermanagementsystemen über Active Sourcing und automatisierte Kommunikation bis hin zu mobilen Karriereseiten und Videointerviews.

Ist E-Recruiting für KMU geeignet?

Absolut! Gerade KMU profitieren von den Vorteilen digitaler Prozesse: mehr Effizienz, bessere Übersicht und eine professionelle Außenwirkung. 

Mit den richtigen Tools lassen sich auch ohne großes Budget starke Recruiting-Ergebnisse erzielen.

Welche Tools brauche ich im E-Recruiting?

Ein gutes Setup umfasst ein leistungsstarkes ATS (inklusive Analyse-Funktionen), ein Multiposting Tool wie GOhiring und einen flexiblen Career Page Builder. 

Je nach Strategie können zusätzlich Tools für Active Sourcing und Social Recruiting sinnvoll sein.

Welche Kanäle sind im E-Recruiting wichtig?

Das hängt stark davon ab, welche Kanäle deine Zielgruppe nutzt. 
Häufig spielen generalistische Jobbörsen wie Indeed oder StepStone eine zentrale Rolle, ebenso Business-Netzwerke wie LinkedIn und XING. 

In manchen Branchen sind aber auch Nischenplattformen – speziell für Fachkräfte in diesem Bereich – sinnvoll.

Auch Social-Media-Plattformen wie Instagram oder TikTok und die eigene Karriereseite sind wichtige Kontaktpunkte.

Verbessert E-Recruiting die Candidate Experience?

Definitiv. Talente erwarten heute einen einfachen, schnellen und transparenten Bewerbungsprozess – ohne unnötige Hürden und mit klarer Kommunikation auf Augenhöhe. 

Digitale Recruiting-Prozesse erfüllen genau diese Erwartungen und hinterlassen einen professionellen Eindruck.

Welche rechtlichen Aspekte muss ich beachten?

Ein zentraler Aspekt, der unbedingt beachtet werden muss, ist der Datenschutz. 
Alle Bewerberdaten müssen DSGVO-konform erfasst, verarbeitet und gespeichert werden. 

Das bedeutet transparente Hinweise zur Datennutzung- und Verarbeitung, Einwilligungen an den richtigen Stellen sowie eine sichere technische Infrastruktur im Hintergrund.

Wie messe ich den Erfolg von E-Recruiting?

Erfolg wird im E-Recruiting anhand datenbasierter Kennzahlen gemessen. 
Wichtige KPIs (Key Performance Indicators) sind Time-to-Hire, Cost-per-Hire, die Bewerbungsquote und die Absprungrate. 

Ein datenbasierter Ansatz hilft dir, die Performance kontinuierlich zu analysieren und deine Recruiting-Strategie gezielt zu optimieren.

Fazit: E-Recruiting ist der neue Standard

Unser (Arbeits-)Alltag ist digital – Recruiting sollte es darum auch sein. E-Recruiting ist der zentrale Hebel für erfolgreiche, zukunftsfähige Personalgewinnung. 

Es geht dabei nicht nur darum, Abläufe zu digitalisieren, sondern sie effizienter, skalierbarer und datengetriebener zu gestalten.

Das Ergebnis ist ein echtes Win-win für alle Seiten: Kandidat:innen profitieren von einer besseren Candidate Experience mit klaren Prozessen und transparenter Kommunikation.

Du reduzierst manuelle Routinen, gewinnst Zeit für strategische Aufgaben und triffst fundierte Entscheidungen auf Basis von Daten statt Bauchgefühl.

Der Schlüssel zum Erfolg liegt nicht nur in den Tools, die du einsetzt, sondern auch im Mindset: E-Recruiting ist ein dynamischer Prozess, kein einmaliges Projekt. Wer kanalübergreifend denkt, die eigene Zielgruppe versteht und konsequent optimiert, stellt die Weichen für nachhaltigen Recruiting-Erfolg.

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